Teil 1

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Re: Teil 1

Beitrag  Andres Hawk am Mo 09 Okt 2017, 09:26

Andres überlegte auf Cormacs Frage hin.
"Ähm ...", fing er an als Haz sich selbst um die beiden kümmerte. Als er dann seinen Namen hörte und schon sah, wie sich die alte befreien Wollte, kam er schnell auf die Beine und ging zu ihnen. Er wollte die Frau unter Kontrolle bringen, indem er sie auf den Bauch rollen wollte. Nach ein paar Versuchen, da sie sich auch bei ihm heftig wehrte, schaffte er es und drückte ihr jetzt sein Knie ins Kreuz und zog gleichzeitig einen Arm von ihr so auf den Rücken, dass jede Bewegung von ihr für sie selbst schmerzhaft werden würde. Den Mann überließ Andres den anderen.
"Und jetzt sei brav und sag, woher ihr kommt!" wiederholte er Hazs Frage.
"Verpisst euch!" Schrie die Frau.
"Ja verpisst euch ... ihr seid nämlich auch umzingelt", erklang die heisere Stimme des Mannes jedoch klang er nicht sonderlich überzeugt von sich.
"Eventuell ist es euch nicht aufgefallen, aber wir sitzen am längeren Hebel", Andres machte eine kleine Pause. "Also mach endlich dein Maul auf!" Beim Wort "mach" drückte er für den Rest des Satzes den Kopf der Frau in den Dreck. Diese fluchte darauf hin nur um so mehr und meckerte, sie bekomme gar keine Luft, weil er auf ihr sitze. Aber das führte nur dazu, dass sich Andres mehr auf sie lehnte und sie jetzt richtig Probleme beim Atmen hatte.
"Ich kann dich so leiden lassen ... also antworte!" Knurrte er. Die Frau hustete.
"Fickt euch! Na was wollte ich denn von dem Krüppel?! Natürlich alles, was irgendwie wert hat!" Andres zog an ihrem Arm.
"Ah! Hör auf! Okay! Wenn sie lebt, hätten wir sie mitgenommen und verkauft!"
"Als Sklave?" hackte Andres nach, da er es nicht ganz glauben konnte, dass diese Idioten Sklavenhändler sein sollten.
"Ja natürlich, wir bauen gerade unser Geschäft auf, irgendwie muss man ja überleben", plapperte der andere Typ.
"Still!", kam es von der Frau.
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Andres Hawk

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Re: Teil 1

Beitrag  Dr. Elizabeth Hazlett am So 15 Okt 2017, 21:18

Elizabeth hörte die Fremden. Als sie das Wort Krüppel vernahm wurde sie sehr wütend. "Du nanntest mich Krüppel.", sprach sie langsam. "Das war ein Fehler. Es tut mir sehr weh so bezeichnet zu werden. Ich bin durch Krankheit Querschnittsgelähmt. Und da du mich sehr verletzt hast, nehme ich dir dies sehr übel." Sie zog sich näher zu der Frau und sah ihr tief ins Gesicht. "Und dann soll ich auch noch als Sklavin verkauft werden. Bedaure, aber ich eigne mich nicht als Sklavin. Ich kann ja nicht einmal stehen. Also schlagt euch das aus euren Köpfen. Ich bin bereits verpflichtet mich um solch sture Böcke wie ihn hier zu kümmern." Sie deutete auf Hawk und sah die Frau dann wieder an. Mit einem Arm blockierte sie das linke Bein der Frau und mit den Fingern ihrer freien Hand traktierte sie ein paar gezielte Nervenpunkte. Dem Blick der Frau nach zu urteilen hatte sie gut getroffen und der Unterschenkel taub. "Wenn ich das andere Bein in Ruhe lassen soll, solltest du etwas höflicher sein. Wenn ich dafür sorgen soll, dass du dein Bein wieder vollkommen spürst brauche ich einen guten Grund.", sprach sie ernst. "Ich warne euch nur vor. Ich mag taube Beine haben, aber ich verstehe mein Handwerk."

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Re: Teil 1

Beitrag  Cormac O'Neill am Di 17 Okt 2017, 21:21

Die sonst so ruhige Doktorin wurde plötzlich sehr wütend, was Cormac überraschte. Scheinbar hatten die beiden ein Thema angesprochen, auf das sie allergisch reagierte und er selbst mit seinem fehlenden Einschätzungsvermögen, hatte so eine Reaktion natürlich mal wieder nicht erwartet.

Da Andres und Dr. Hazlett ja schon mit der Frau beschäftig waren, kümmerte Cormac sich um den Mann, wobei er garnicht in den Nahkampf überzugehen brauchte, sondern nur mit eingelegtem Pfeil auf ihn zielend aus dem Busch trat, um dem Kerl zu zeigen, dass er jetzt besser keinen Blödsinn machen und sich auch nicht bei den anderen einmischen sollte.
So wie es aussah, vermutete Cormac, dass die anderen die beiden fürs erste mitnehmen wollten, damit diese nicht auf die Phantoms treffen würden, also müssten sie sie wohl oder übel fesseln.
Er selbst konnte das zwar gut, aber dann würde jemand anderes den Mann in Schach halten müssen, also wartete er, bis die anderen mit der Frau fertig waren und senkte den Bogen, als der Mann ebenfalls gefesselt wurde, da er in so einem Drucheinander ohnehin nicht mehr mit Sicherheit den richtigen treffen, die Drohung wäre als wertlos.

"Lange können wir nicht mehr bleiben." merkte er anschließend an.
Getrunken hatten sie ja jetzt, er hatte sich so weit erholt, dass er Elizabeth wieder würde tragen können und mit den beiden Deppen im Schlepptau war es umso dringlicher das Gebiet der Phantoms hinter sich zu lassen, da die ein ständiges Entdeckungsrisiko darstellten und ihrerseits Aufmerksamkeit erfordern würden. Wenn ise erst einmal wieder zurück im Scummer-Territorium wären, könntne sie sie ja wieder laufen lassen, aber jetzt stellte das wirklich ein zu großes Rikisko dar.
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Re: Teil 1

Beitrag  Andres Hawk am Fr 20 Okt 2017, 14:05

Die Frau hatte zuerst einen verständnislosen Gesichtsausdruck. Offenbar war es ihr egal, ob sich Haz beleidigt fühlte oder nicht. Und Andres war sich nicht sicher, ob sie überhaupt verstand, was Kinderlähmung war, jedenfalls schätzte er sie so unwissend ein. Genauso wie den anderen Typen. Aber recht schnell veränderte sich ihr Gesichtsausdruck und fing an zu zappeln.
"Lass los du Bitch!" kreischte sie und versuchte Haz zu treten mit dem anderen Bein. Andres lehnte sich mit seinem ganzen Körpergewicht auf sie, während sein Knie ihr ins Kreuz drückte und er seine freie Hand auf ihren Kopf presste.
"Halt deine Fresse ... nicht jeder soll mitbekommen, dass ihr hier seid", knurrte er. Die nächste Frage, die er sich stellte war, wie sollte die Gruppe die beiden überhaupt mitnehmen? Dass sie mitkamen, entschied sich ja irgendwie im Verlauf. Aber war es wirklich ne gute Idee? Immerhin hatten sie viel Gepäck und Cormac musste Haz tragen.
Nachdem beide gefesselt wurden, kam auch mal Trevor aus dem Gebüsch. Er hatte sich noch versteckt für den Fall, dass irgendwas schief gehen sollte. Immerhin musste so ein Überfall wie dieser vor ein paar Stunden von den Phantoms nicht noch einmal passieren. Und wenn hätte er Hilfe holen können.
"Vielleicht sollten wir ihnen die Augen verbinden, sodass sie nicht sehen, wo wir sie hinbringen?" warf Trevor ein. War vielleicht einfacher so. Mit verbundenen Augen würden sie weniger Zicken machen oder versuchen abzuhauen.
"Also dann geht's weiter", meinte Andres. Cormac hatte schließlich recht. Sie sollten schnellstmöglich zu den anderen kommen, denen musste man auch noch sagen, dass sie zwei Leute verloren hatten.
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Re: Teil 1

Beitrag  Dr. Elizabeth Hazlett am Sa 21 Okt 2017, 12:38

Elizabeth sah Hawk an und sprach: "Warum mitnehmen? Die halten uns eh nur auf und das Mundwerk dieser Kröte hier sitzt zu locker. Sie könnte darüber stolpern. Wenn ihr sie knebelt blockiere ich die Nervenbahnen. Das hält einige Stunden. Oder ich bereite ihnen gleich ein unangenehmes Ende." Sie war immer noch sehr gereizt von der Frau und doch nahm sie letzteres zurück. "Sie zu töten hätte Kastrall wohl nicht gewollt... Und auch sein Vorgänger nicht. Also letzteres vielleicht nicht. Aber ich bin euch schon last genug, warum also die hier mitnehmen? Sie würden nur versuchen zu fliehen." Sie sah auch zu Cormac.

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Re: Teil 1

Beitrag  Cormac O'Neill am Mi 25 Okt 2017, 19:29

Die Aggression, die ihre Ärztin an den Tag legte, war immernoch überraschend für Cormac. Er war miserabel im Menschen einschätzen, doch entweder sie hatte sich die ganze Zeit während der Reise über enorm verstellt, oder sie war nicht sie selbst, wenn sie wütend war.

Töten kam für ihn nur mit einigen Bauchschmerzen wirklich in Frage, solange die beiden ihm keinen Grund lieferten, doch die zweite Option, die sie ihm da nannte, klang ausgezeichnet.
"Sowas kannst du?" fragte er überrascht.
Zwar wäre es immernoch ein Risiko, wenn die beiden hier in einer Stunde wild durch die Gegend stapften und den Phantoms, auf deren Suchtrupps sie bei der Geräuschkulisse garantiert sofort treffen würden, und ihnen sagten, dass Leute auf die die Beschreibung passte, hier gewesen waren, doch solange sie sich zunächst mal, solange sie in ihrer Sichtweite waren, in eine andere Ricntung bewegten und erst danach einen Schlenker gingen, stünden ihre Chancen trotzdem besser, als wenn sie die beiden mitschleppen müssten.
"Dann mach das mit den Nerven. Ist besser wenn wir ohne sie gehen." gab er schließlich seine Meinung ab.
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Re: Teil 1

Beitrag  Andres Hawk am Mi 01 Nov 2017, 02:06

(Ich hoff es ist oke, wenn ich bisschen vorspule)

Der restliche Rückweg verlief reibungslos. Schließlich kamen die vier in die Sichtweite vom Unterschlupf der Scums. Es war ein Internat mal gewesen, weshalb das Gebäude abgelegen stand. Nur ein heruntergekommenes und verlassenes Dorf war in der Nähe. Das Internat bietet an der Stelle einen guten Überblick auf die Umgebung, sodass Feinde oder nur Besucher frühzeitig entdeckt werden konnten. Neben dem Hauptgebäude gab es sogar eine kleinere Sporthalle, die allerdings nicht nur zum Sport benutzt wurde sondern auch für allen möglichen anderen Kram. Das Internat war nicht besonders schön mit einem Flachdach und den grauen Wänden sah es nach einem Betonklotz aus anstatt an eine Bildungseinrichtung. Innen sah es stellenweise doch sehr herunter gekommen aus und es waren nicht mehr alle Türen vorhanden. Sollte noch mal eine kaputt Gehen, würde eben eine von einem weniger wichtigen Raum genommen und ausgetauscht. Strom wurde hauptsächlich aus auf dem Dach befindlichen Solarzellen produziert. Viel war es nicht, da es viel zu wenige nicht beschädigte Solarzellen waren, aber es reichte irgendwie aus.
Sobald sie näher an das Gebäude kamen, sahen sie, dass natürlich noch kaum einer draußen war von ihren Leuten. Jedoch wurden sie schon bald entdeckt und sie hörten nur den Ruf "Sie sind wieder da!". Zwei, drei Leute kamen auf sie zu und fragten obwohl sie noch nicht einmal bei der Gruppe waren, wie es lief, warum es so lange gedauert hatte, was sie alles gefunden hatten und, und, und.
"Was treiben Dash und San?" fragte schließlich einer. Andres hielt den Mund. Die Antwort überließ er nur zu gerne den anderen. Nachdem er sein Gepäck mit den Fundsachen jemanden in die Hand gedrückt hatte, ging er schnell ins Gebäude rein. Dringend brauchte er eine Dusche auch wenn Haz seine Wunde nochmal anschauen sollte. Eventuell war es nach etwas Wasser von oben halb so schlimm, denn er hatte immer noch keine große Lust, dass sie ihn verarztet. Auf dem Weg in sein Zimmer versuchte er allen aus dem Weg zu Gehen, ihm war absolut nicht nach irgendeinem Gelaber. Schließlich hatte er frische Anziehsachen in der Hand, mit denen Andres zu den Duschen ging. Auf den unteren zwei Stockwerken gab es jeweils für Männer und Frauen Gemeinschaftsduschen. Andres hatte Glück und es wär gerade keiner mit im Raum. Bevor er dich auszog entfernte er vorsichtig den provisorischen Verband von Haz und stieg dann unter die Dusche. Zwar lief mit dem sauberen Wasser der Dreck und der Schweiß runter aber das war es auch schon. Der Tag hatte absolut nichts gutes.
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Re: Teil 1

Beitrag  Dr. Elizabeth Hazlett am Mi 01 Nov 2017, 22:38

Elizabeth hatte die beiden betäubt und es ihnen somit unmöglich gemacht den Feind auf ihre Fährte zu bringen und das nur mit ihrem Wissen über die Nervenpunkte. Normalerweise wandte sie dieses Wissen zwar nur bei kleineren Problemen wie Rücken, Kopf oder Gliederschmerzen anderer Scummers an, aber auch als Waffe konnte man es wunderbar einsetzen. Somit kamen sie ohne Betäubungsmittel zu verschwenden schnell weiter. Die Betäubung der beiden Sklavenhändler war ohnehin nicht für ewig. Als sie wieder unterwegs waren und sie sich an Cormac festhielt beruhigte sie sich wieder. Sie Krüppel zu nennen war von den beiden Kröten ein dicker Fehler gewesen. Es war für sie eine grausame Beleidigung und eine gemeinheit für alle Behinderten Leute die in diesem Zeitalter lebten. Wie es früher war wusste sie nicht, aber sie war sich sicher, dass auch dort wohl niemand diese Bezeichnug leiden konnte.

Als einer der jüngeren fragte was mit Dash und Sam war stimmte es sie wieder traurig. Sie sah wie Hawk schweigend ging und sprach etwas lauter: "Hawk sei so gut und komm nachher zu mir damit ich mir die Wunde genauer ansehen kann. Danach hast du wieder Ruhe vor mir." Dann sah sie zu dem jüngeren. "Brennan ist abgehauen und Dash... ich meine Kastrall... Er hat es nicht geschafft. Hawk und O'Neill haben mehr mitbekommen." Schließlich legte sie ihren Kopf auf Cormacs Schulter. "Ich weiß, dass es dir gewiss etwas auf die Nerven geht, aber kannst du mich noch zum Krankenflügel bringen? Ich möchte meine Sachen abladen und mich nach Hawks Behandlung etwas ausruhen." Es war schon klug von Kastrall gewesen das alte Büro von der Ärztin des Internats in einen Schlafraum zu verwandeln. So waren sie und er stets auf abruf bereit gewesen... auch wenn jetzt ein Bett leer bleiben würde. "Was würde ich für meinen Rollstuhl gerade geben...? Wenn ich oben bin werde ich dir nicht weiter zur Last fallen. Essen vom Gemeinschaftsraum wird mir gewiss jemand bringen..."

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Re: Teil 1

Beitrag  Cormac O'Neill am Fr 03 Nov 2017, 15:00

Tatsächlich konnte Dr. Hazlett die beiden unschädlich machen, was Cormac ihr nicht zugetraut hätte, aber was wusste er auch schon von anderen Menschen?
Erneut hing er seinen Rucksack vor die Brust, um den Rücken frei zu haben und trug Elizabeth für den Rest der Reise huckepack.
Zum Glück durchkämmten die Phantoms wie erwartet nicht so dicht die Wildnis, dass man ihnen nicht durch die Lappen gehen könnte und so kamen sie ohne weitere Zwischenfälle nach einer trotzdem recht strapazierenden und nervenzehrenden Reise wieder in ihrem Heimatlager an.

Aus den Begengnungsgesprächen hielt Cormac sich lieber heraus. Er konnte nur schlecht ausführlich erzählen und wenn es um sowas ging erst recht.
Stattdessen war er froh einen Grund zu haben, sich von der Gruppe die sie neugierig umringte, zu entfernen, als Dr. Hazlett ihn bat sie zum Krankenflügel zu bringen.
"War nicht schlimm." antwortete er ihr sogar aufgrund ihrer Vermutung, das es ihn nervte sie herumzuschleppen. Dass das so die richtige Formulierungsweise war, bezweifelte Cormac, aber hoffentlich kam bei ihr an was er meinte. Besonders gut war er mit Worten ja nie gewesen, aber das wusste sie vermutlich mittlerweile.

"Brauchst du nochwas?" fragte er, nachdem er sie abgesetzt hatte.
Sie zählte mittlerweile zu den Leuten, an die er sich gewöhnen konnte und deren Gegenwart er länger aushielt, als die von anderen, insofern war es ihm nicht ganz so eilig wegzukommen, wie sonst.
trotzdem würde er morgen wahrscheinlich allein in die Wälder ziehen, um wieder Abstand von alldem zu bekommen. Leute soweit kennenzulernen, dass er ihnen vertrauen konnte, war schon schwer genug für ihn, aber sie wieder zu verlieren war noch schwerer.
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Re: Teil 1

Beitrag  Dr. Elizabeth Hazlett am So 05 Nov 2017, 21:02

Elizabeth sah Cormac an und lächelte. "Dennoch bin ich dir dankbar, dass du mich getragen hast.", sprach sie und hielt sich an ihn feste, bis sie auf ihrem Bett im Büro saß und die Tasche mit den medizinischen Vorräten bei ihr stand.

Einen kleinen Moment sah sie zu dem alten, dreckigen Fenster, durch welchen nur wenig Licht in den Raum drang. Es war jedoch genug um kein Licht anmachen zu müssen. "Nun du könntest mir tatsächlich helfen. Ich habe leider das kleine Problem, dass ich im Medizinschrank derzeit wohl kaum an ein Medikament kommen kann. Ich könnte Hilfe beim einräumen bekommen und ich brauche auch meine eigenen Medikamente wie Nähzeug für Hawk nachher. Ich weiß, du kannst nicht oder zumindest nicht gut lesen, aber ich versuche dir so gut zu helfen wie ich kann." Sie holte eine schmale metallene Kette unter ihrer Kleidung hervor, welche dringend gewaschen und ausgebessert werden mussten nach der Gefangenschaft. An der Kette hing ein Schlüssel. Der Medizinschrank war nicht umsonst ein großer massiver Spind. Ein paar Scums hatten sich in der Vergangenheit als Junkies erwiesen. Diese mochten zwar nun soweit davon kuriert sein, aber Vorsicht war besser als Nachsicht zumal die Medizin wichtig war. Sie reichte Cormac den Schlüssel. "Du solltest dich nachher etwas ausruhen, was ich Trevor auch rate. Hawk hat keine große Last getragen und wenn seine Wunde versorgt ist, ist er auch soweit wieder Fit."

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Re: Teil 1

Beitrag  Christin Alec Borlan am So 05 Nov 2017, 22:35

Alec war nicht mitgegangen aus dem einfachen Grund, weil sie viel zu viel Angst hatte, dass irgendetwas passieren würde. Eigentlich würde man meinen, dass sie absolut nicht für das Leben bei den Scummers gemacht war, jedoch wollte sie unbedingt bei ihnen bleiben und mit ihrem technischen Wissen war sie trotzdem eine große Hilfe. Der einzige Nachteil, dass sie nie auf "Missionen" mitging war der, dass sie so nicht abhärten konnte. Alec war zwar erst drei Jahre bei der Gruppe, aber hatte absolut keine Kampferfahrung gemacht; andere, die ebenfalls erst drei Jahre hier waren, hatten sich es nicht nehmen lassen auch mal zu kämpfen.
Leider sollte Alec mit ihrer übertriebenen Vorsicht dieses Mal recht behalten haben. Ihr war schon aufgefallen, dass die kleine Gruppe länger als normal unterwegs gewesen war und wollte den anderen schon ihr ungutes Gefühl mitteilen, jedoch dachte sie, sie wäre nur wieder zu sensibel und würde die anderen grundlos in Alarmbereitschaft versetzen. Außerdem war sie so auf Sam fixiert, dass es ihr ohne ihre "Beschützerin" so schwer viel mit den anderen zu reden. Gedankenversunken bastelte sie in ihrem Zimmer an ein kleines Projekt weiter, welches sie nur in die Hand nahm, wenn sie nervös wurde. Trotz allem fand es Alec bewundernswert, dass Elizabeth so viel mehr Mut hatte mitzugehen, obwohl sie im Rollstuhl saß. Manchmal ärgerte es Alec, dass sie so ängstlich war. Die Nacht über konnte sie kaum schlafen, und wenn sie mal schlief, wachte sie einige Minuten später wieder auf. Warum war sie nur so nervös? Als dann endlich der Himmel heller wurde, stand sie auf und bürstete ihre kurzen weißen Haare und zog sich an nur um wieder an ihrem Projekt weiter zu machen.
Gegen Vormittag hörte sie, wie es draußen unruhiger wurde. Etwas verwundert ging Alec zum Fenster und sah nach unten. Endlich waren die anderen von ihrem Ausflug zurück! Allerdings fiel ihr auf, dass zwei fehlten. Wo waren Dash und Sam? Und sofort bekam sie wieder ein ungutes Gefühl, was sich auf ihren Magen ausbreitete und ihn zusammenziehen ließ. Zur Sicherheit beobachtete Alec nochmal die Umgebung, vielleicht waren sie nur zurück gefallen und trudelten etwas später ein. Aber sie sah nichts. Alec biss sich auf die Unterlippe, öffnete die Türe und ging langsam nach unten. Andres ging an ihr vorbei und sie sah das Blut an seinem Hals. Dieser Anblick machte ihr momentanes Gefühl nicht gerade besser. Nervös knetete sie den Saum von ihrem T-Shirt in ihren Händen. Als sie ins Freie trat liefen Cormac und Elizabeth an ihr vorbei. Sie wollte gerade "Hallo" sagen, als ihr auffiel, dass Elizabeth von Cormac getragen wurde. Aus irgendeinem Grund war ihr das vorhin entgangen. Aber jetzt wusste Alec, irgendwas musste passiert sein. Irgendwas schlimmes. Die Gesichter der anderen, die schon mitbekommen hatten, was den zwei fehlenden passiert war, waren Alec nicht entgangen. Trotzdem ging sie weiter auf den Hof in die Richtung, aus der die anderen vier gekommen waren und wartete ein paar Minuten. Vielleicht tauchten Sam und Dash doch noch auf. Aber leider blieb der Weg leer. Langsam drehte sie sich um und ging rein. Sie sollte jemanden fragen, und vor allem hielt sie es für nötig mit Elizabeth über den Verbleib ihres Rollstuhles zu reden. Alec machte sich auf den Weg zur "Krankenstation". Einen Fuß vor den anderen zu setzen fiel ihr zunehmend schwerer. Aber dann hatte sie doch die richtige Türe erreicht. Vorsichtig klopfte an eben diese und wartete einen Augenblick bevor sie langsam die Türklinke hinunter drückte.
"Entschuldigung? Ich wollte nur wissen wie es war ...", sagte Alec mit ihrer hohen Stimme. Dann erblickte sie Cormac. Er mag ja ein netter Mensch sein, jedoch fand sie sein äußeres Erscheinungsbild fast schon gruslig, wobei es wirklich nicht schwer war, sie zum gruseln zu bringen.
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Re: Teil 1

Beitrag  Dr. Elizabeth Hazlett am Mo 06 Nov 2017, 15:06

Elisabeth sah von dem Medizinschrank auf, auf welchen sie sich konzentriert hatte. Er war zum Glück schnell eingeräumt gewesen und die Dose mit ihren Tabletten stand auf ihren Nachttisch. So richtete sie ihren Blick auf die Türe durch welche sie einen weißen Haarschopf erspähte dessen Farbe ihr noch immer Rätsel aufgab. "Komm herein Chris.", sprach sie freundlich. Dank ihres Rollstuhles hatte sie mit ihr bereits öfter zu tun gehabt und konnte sie recht gut leiden. Vor ihrer Ankunft war ihr nicht viel mehr geblieben als durch die Gegend zu robben, was zu einigen Schürfwunden geführt hatte. Definitiv keine angenehme Sache. Da sie in dem kleinen Büro hinten auf ihrem Bett saß und Chris nur durch das Beobachtungsfenster sah winkte sie sie heran. Die Türe stand immerhin offen. Auf ihre Frage, wie es gewesen ist sah sie zu Cormac. Ihm war jedoch anzusehen, dass er wohl nicht wirklich in 'Erzähllaune' war, weswegen sie Chris antwortete. "Nun wir haben zwar einiges gekriegt, auch die medizinischen Vorräte konnten wir ordentlich aufstocken aber die Phantoms scheinen einen Arzt für ihre Gruppe zu suchen. Wir wurden überrumpelt von den Mistkerlen. Nachdem wir uns befreit haben ist Brennan abgehauen und Kastrall stritt vermutlich mit den Phantoms. Ich hörte nur den Streit und einen Schuss, dann haben wir das weite gesucht. Weiß Gott was in Brennan gefahren ist." Sie sah Chris an. "Tut mir leid... Ich weiß wie wichtig sie dir war, aber sie wird alleine geflohen sein." Sie seufzte. "Bei der Flucht durch die Büsche musste ich leider auch meinen Rollstuhl zurück lassen. Den haben sich garantiert die Phantoms gekrallt und auseinander genommen. O'Neill, der arme Teufel musste mich tragen und ich darf wieder durch das Gebäude kriechen."

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Re: Teil 1

Beitrag  Christin Alec Borlan am Mi 08 Nov 2017, 00:23

Alec trat ein paar Schritte ins Zimmer herein und hörte Elizabeth zu. Sie konnte nicht glauben,was die Ärztin erzählte. Ihr Magen, zog sich immer mehr zusammen. Es traf sie sichtlich sehr. Alec wusste selbst nicht, was jetzt schlimmer war: Dash, der theoretisch von den Phantoms ermordet wurde oder Sam, die abgehauen war. Beides wollte sie nicht wahr haben und die Sache mit Sam war für sie unverständlich, da Alec immer gedacht hatte, dass Sam sie nicht alleine lassen und stets loyal zur Gruppe halten würde. Irgendwas war noch mit Sam passiert, sonst hätte sie nicht so gehandelt ... oder? Alec musste hart schlucken. Nein, sie wollte nicht weinen ... nicht weinen! Wein' jetzt bloß nicht!, redete sie sich ein, während sie den starren Blick auf den Boden gerichtet hatte. Aber dann kam ihr wieder das Schicksal von Dash in den Kopf und ab da konnte sie nicht mehr ihre Tränen zurück halten. Sie rieb sich über die Augen, in der Hoffnung, die Tränen würden wieder zurückkehren, wo sie hergekommen waren, was sie natürlich nicht machten.
"Ich kann gleich mal nachgucken, ob ich genug Teile für einen neuen Rollstuhl hier habe ...," schluchzte Alec, während sie sich immer noch über die Augen rieb.
"Aber ich bin wirklich froh, dass euch nichts passiert ist!" Trotz, dass ihr Cormac nicht ganz geheuer war, machte es ihr auch noch zu schaffen, dass er Elizabeth helfen musste, auch wenn er sichtlich genug Kraft dazu hatte. Aber immerhin wollte er sicherlich nicht die ganze Zeit sich um die Ärztin kümmern müssen. Dieser Gedanke gab ihr wenigstens etwas Ansporn so schnell wie möglich den neuen Rollstuhl fertig zu bekommen. Der alte war eigentlich schon ideal gewesen und es war wirklich schade, dass er verloren war. Eventuell ließ er sich ja zurück holen, aber Alec wollte in keinster Weise, dass sich wieder jemand in Gefahr begeben musste.
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Re: Teil 1

Beitrag  Dr. Elizabeth Hazlett am Do 09 Nov 2017, 19:19

Elisabeth sah wie sehr Chris darunter litt, dass Sam weg war und nahm ihre Hand. Sie zog sie sanft zu sich und umarmte sie, da hörte sie Lärm auf dem Flur. Kurz darauf wurde eine dunkle Nase durch die Türe gesteckt der eine Schnauze, zwei lange Ohren und schließlich der rest eines Hundes folgte. Elisabeth sah den Hund an der ihr brav mit etwas abstand gefolgt war und sah Chris an. "Ich glaube er wäre dir ein treuerer Fraund als Brennan... Er war bei den Phantoms und wurde nicht wirklich... gut behandelt. Ich wollte ihn für mich als Gesellschaft, aber ich glaube du brauchst dringender jemand der dir Tag und Nacht beisteht. Diese Bastarde haben ihn so lange hungern lassen, den armen Kerl. Wir könnten ihn uns teilen. Er braucht Auslauf, Wasser und Futter. Natürlich auch viel Liebe. Er könnte dir wirklich gut tun.", sprach sie und streichelte das warme Fell. "Eine Schande, das mit meinem Rollstuhl. Es war gewiss schwer all die Teile zu finden.", seufzte sie. "Nun... Es ist alles eingeräumt. Ich hätte Zeit. Wenn du magst kann ich dir Gesellschaft leisten in deinem Reich. Musst mich auch nicht tragen Chris. Ich habe zwei gesunde Arme und Hawk wird sowieso nicht mit seiner Wunde kommen. Ich kann ihm eine Nachricht hinterlassen wo er mich findet. Und wenn er nicht kommt bekommt er morgen einen Hausbesuch. Das wird ihm noch weniger gefallen als die gestrickten Socken die er letztes Jahr von mir bekam weil er mir die Heilkräuter vom Kopf gefressen hat ohne es zu wollen."

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Re: Teil 1

Beitrag  Cormac O'Neill am Fr 10 Nov 2017, 15:15

Auf die Bitte zum Einräumen des Schranks antwortete Cormac mit einem stummen nicken. Das er nicht lesen konnte stimmte. Es gab zwar ein paar Wörter, die er entziffern konnte - Cormac, Splitface, No-Nose-Sam, Jack the Reaper und das war es eigentlich auch schon - aber das waren wohl eher die Schriftbilder, die er auswendig gelernt hatte. Bei Beschriftungen von Medizin hatte er also keine Chance.
Daher hielt er jedes Fläschchen so, dass Elizabeth lesen konnte, was darauf stand und stellt es dann einfach an die Stelle, die sie ihm mitteilte.
Da er dafür nichts ausdiskutieren musste, war das schließlich auch keine schwierige Aufgabe.

Gerade war er soweit fertig geworden, hatte das Schränkchen wieder abgeschlossen und Elizabeth ihren Schlüssel zurückgegeben, da betrat die schlanke, weisshaarige, junge Frau das Krankenzimmer, die er schon oft gesehen hatte, deren Namen er sich allerdings immernoch nicht merken konnte. das ging ihm allerdings mit den meisten so. Er musste wirklich einiges mit den Leuten zu tun gehabt haben, bis der Name soweit bei ihm hängen blieb, dass er sich auch daran erinnerte, wenn sie ihm gegenüber standen.
Elizabeth begrüßte sie jedenfalls als 'Alec' und im Nachhinein konnte Cormac das sogar bestätigen. Während des Gesprächs zwischen den beiden blieb er allerdings still und hielt sich im Hintergrund. Vor allem als Alec anfing in tränen auszubrechen. Mit so etwas konnte er ganz und garnicht umgehen, vor allem nicht bei Frauen, aber einfach an ihr vorbei zu gehen und sich zu verdrücken hatte er auch nicht vor, also blieb er und lauschte aus der zweiten Reihe dem Gespräch.

Vor allem der Teil mit dem kriechen ließ ihn nachdenklich werden. Einen Rollstuhl würde er nur schwer bauen können, zumal das ohnehin Alecs Part war, doch womit er sich auskannte waren tragen und andere Vorrichtungen um Lasten zu befördern. Eine Rückensitz-Vorrichtung, mit der man die gelähmte Ärztin einfacher transportieren könnte, wäre also für ihn nicht schwer anzufertigen. Allerdings nicht heute oder morgen. Heute würde er sich erstmal ausruhen und gleich morgen ginge es los in die umliegenden Wälder. Wenn er wiederkäme, würde er sich vermutlich an ein Tragegeschirr setzen, immerhin wäre das eine sinnvolle Beschäftigung und das Ergebnis wäre auch dann noch sinnvoll, wenn sie bereits einen neuen Rollstuhl besäße, schließlich wöge es weniger und mit einen Rollstuhl konnte man auch keine Treppen steigen, oder eine Flucht durchs Gelände, wie vor den Phantoms bestreiten.

Fürs erste wartete er, bis die beiden das Zimmer verließen und folgte dann, um schließlich abzubiegen und in Richtung seiner eigenen Räumlichkeiten weiterzugehen, schließlich hatte Dr. Hazlett gesagt sie käme alleine klar und so wie er nunmal war, nahm er das als Fakt hin.
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Re: Teil 1

Beitrag  Dr. Elizabeth Hazlett am So 19 Nov 2017, 20:29

Elizabeths Sorgen spukten durch ihre Gedanken als sie Cormac sagte wo welche Flasche hingehörte. Durch Dash's fehlen gab es nun einige Probleme die es zu lösen galt. Zum einen musste ein neuer Anführer gewählt werden. Und da war noch ihre eigene Lage. Dash war ihr ein unbezahlbarer Freund gewesen. Er war es, der wusste wie im Falle ihres Blutstaus zu handeln war, wenn sie ihr Bewusstsein verlor. Er wusste mehr über sie als alle anderen. Dinge, die ihr schwer fielen anderen anzuvertrauen und dabei waren ihre eigenen Ängste noch nicht einmal erwähnt.

Nachdem sie mit Alec gesprochen hatte sah sie zu Cormac. "Eine kleinigkeit könntest du für mich noch entsorgen. Gib mir einen Augenblick.", sprach sie und zog den Vorhang mit dem sie ihr Bett vollkommen abschirmen konnte soweit zu wie es ging. Als sie gerade ihr Oberteil ein wenig anhob merkte sie, dass Alec sie immer noch sehen konnte und wurde ein wenig blass um die Nasenspitze. Nichts war ihr unangenehmer als das. Sie sah sie kurz bittend an bevor sie sich dem widmete was sie darunter trug. Sie erinnerte sich nur zu gut an den Tag an dem sie operiert worden war. Einen künstlichen Darmausgang bekam man schließlich nicht alle Tage. Aber sie konnte schließlich nicht für den Rest ihrer Tage täglich ihr Bett mit Urin und Kot verdrecken. Vorsichtig entfernte sie den Beutel und befestigte einen neuen bevor sie ihr Oberteil wieder drüber zog. Den anderen verschloss sie sorgfältig und steckte ihn in einen Müllbeutel. "Könntest du dies für mich entsorgen? Frag bitte nicht nach dem Inhalt.", bat sie.

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Re: Teil 1

Beitrag  Cormac O'Neill am Fr 24 Nov 2017, 21:38

Cormac blieb nochmal stehen und wartete, während Elizabeth hinter dem Vorhang herumwurschtelte. Ehrlich gesagt hatte er nicht die leisteste Anhning, was die Ärztin gerade tat und warum er sie dabei nicht sehen sollte, aber er nahm das einfach so als gegeben hin. Allein schon das Wissen über Dinge wie künstliche Darmasugänge fahlte ihm, weshalb es für ihn unmöglich war diesen Schluss zu ziehen.
Etwas später bekam er dann einen Müllbeutel ausgehändigt, dessen Inhalt er entsporgen sollte, ohne nachzufragen, worum es sich handelte, also tat er genau das.
So wie der Beutel sich handhaben ließ, war er mit etwas nicht allzu schwerem, weichen gefüllt, doch wenn er nicht nachfragen sollte, würde er auch ganz sicher nicht nachsehen.

Also ging er mit dem Beutel nach draußen, suchte die Sammelstelle auf, an der sie alles zusammenkippten und lagte den Beutel dazu.
Anschließend machte er sich auf zu seiner Behausung, wo er seine Sachen aufhängte, den Rucksack entleerte und sich dann auf sein Fellbesetztes Bett legte.
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